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Fokussache offline – 5 Gründe warum ich lieber mit Papier arbeite, als mit Handy

Ich gebe zu, es ist praktisch – Kurz vor dem Termin piept das Handy noch einmal und erinnert mich an das bevorstehende Meeting. Trotzdem gibt es 5 Gründe warum ich lieber mit Papier arbeite, als mit Handy.

Eigentlich bin ich schon seit der Jugend jemand, der immer etwas lieber geplant und organisiert hat, statt spontane Schnellschüsse zu tätigen. Irgendwann nahm das ab und ich lebte so in den Tag hinein. In den letzten Jahren holte es mich wieder ein und ich merkte, dass ohne Planung und Organisation so ein Alltag auch mal stressig werden kann.  Neben meinem aktiven Fernstudium habe ich einen Job, bin nebenberuflich selbstständig, habe eine Firma und diverse Projekte am Laufen. Meine Familie fordert verständlicherweise auch ihre Zeit. Somit ist mein Alltag ohne Planung einfach gar nicht mehr handlebar. Ich habe in den letzten Jahren wirklich einiges probiert – Neben elektronischen Organizern über klassichen Filofax bis zum Handy, habe ich alles mal versucht. Dann habe ich 2015 „Klarheit“ kennen gelernt.

Damals noch als Crowdfounding Projekt bei Startnext, bot Klarheit schon einen Kalender wie ich ihn mir immer gewünscht habe – Nicht nur, dass die Seiten nicht vordatiert waren, sondern es gab auch ein Tool für Planung, Zielsetzung und Reflexion. Nach meiner echt positiven Erfahrung mit einer Kommunikations-Trainerin hat mich das Thema Selbstcoaching im „Klarheit“ Kalender total begeistert. Also habe ich mich als Unterstützer angemeldet um eins der Exemplare zu ergattern.
Natürlich wurde der Klarheit Kalender zusammen mit der Community immer weiter entwickelt und die zusätzlichen Tools, wie das Journal und das blanko Notizbuch runden die Sache echt ab.
Das blanko Notizbuch von Klarheit nutze ich jeden Tag und das mehrfach, wie ich bereit auf Instagram schrieb. Hier schreibe ich alle meine Ideen, Notizen, Brainstorming zu Projekten, Projektplanungen und vieles mehr, rein. Davon kann man auf jeden Fall nicht genug haben.
Aber warum nutze ich überhaupt diese Papier-Tools, wo doch der Wandel immer mehr auf das elektronische lenkt?
  1. Vielleicht darum: Es ist vielleicht genau dieser Wandel, der mir so ein wenig gegen den Strich geht. Ich bin absoluter Medien- und Elektronik-Junkie aber was das aktive arbeiten betrifft, kann ich nicht ohne Papier. Liegt es vielleicht auch am Alter?
  2. Was machen wir ohne Strom? Akku alle und keine Steckdose in der Nähe – Ich weiß, mittlerweile findet man in vielen öffentlichen Gebäuden oder Schnellrestaurants eine Steckdose um sein geliebtes Handy zu laden, aber was ist wenn der Strom einfach mal ausfällt? In einen Kalender kann ich alles nötige eintragen, habe alle Infos am Mann und bin unabhängig von Stecker und Kabel.
  3. Abstreichen – Ich weiß nicht wieso, es wird sicher ein psychisches Phänomen sein, ich habe auch schon oft davon gelesen: Ich brauche einfach etwas zum durchstreichen. Erst wenn ich eine Aufgabe abgehakt oder durchgestrichen habe, fühlt es sich nach „Erledigt“ an. Nicht einmal die „abhaken“ Funktion in den Handy-Apps erfüllt mich, wie das Ansetzen des Stiftes.
  4. Ich mag es bunt: Schwarz auf weiß ist ja ganz toll zu erkennen, aber ich mag es hin und wieder auch mal bunt. Ob es wichtige Termine sind oder Dinge die man gerade einfach nicht vergessen möchte. Nehmen wir statt dem Kugelschreiber doch einfach mal farbige Fineliner und machen das Leben ein wenig bunter.
  5. Alles kompakt – Ich sage Euch, es gibt bisher keine App ( vielleicht Evernote) die so viel kann, wie es mein Klarheit Kalender kann. Und auch wenn ich die Evernote App hin und wieder mal für kurze Geistesblitze nutze, übertrage ich diese entweder gleich in meinen Kalender (wenn es mit Terminen zusammen hängt) oder in mein blanko Notizbuch. Das letzt genannte füllt sich täglich.
Ich will jetzt keinesfalls die elektronischen Tools verteufeln – In meinem Job nutze ich vorzugsweise Outlook, für meine Arbeit in der NerdStar.de Redaktion hauptsächlich Apps sowie elektronische Kalender (Google) und für meine Beiträge auf meinen Blogs und mein Studium nutze ich vor allem Evernote – Hier kann ich perfekt Quellen und Studien notieren und in ein Projekt einfügen – Aber das ist ein anderes Thema und sicherlich mal einen kompletten eigenständigen Beitrag wert.
Jetzt kennt ihr meine Organisation was das Zeitmanagement, Planung und Zielsetzung betrifft. Wie sieht es bei Euch aus? Nutzt ihr noch klassische Kalender oder habt ihr schon komplett auf Technik umgestellt?

Klassisch mit Zettel und Stift oder Handy, Tabelet & Co?

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