AidaTravel
Trend

Trans-Kanaren Kreuzfahrt mit der AIDAPerla

Artikel-Höhepunkte
  • Ihr erster Flug
  • Nicht viel von Barcelona
  • Die AIDA Perla
  • Wir erkunden das Schiff
  • Auf hoher See
  • Malaga gibt alles
  • Regen in Cadiz
  • Wieder auf See
  • Die Kanaren - Fuerteventura
  • Blaue Lagune auf Lanzarote
  • Wellness vor Gran Canaria
  • Jeder Abschied fällt schwer
© AIDA

Als diese Kreuzfahrt direkt vor der Tür stand, hatten Nicole und ich fast Angst in Vorfreude zu verfallen, nachdem sie nun bereits zwei mal abgesagt wurde. Dank hervorragendem Gesundheits- und Hygienekonzept konnte AIDA diese Reise dieses mal aber antreten und unsere „verspätete Hochzeitsreise“ konnte stattfinden.

Geimpft und getestet

Voraussetzung für den Antritt dieser Kreuzfahrt war, dass alle Passagiere „durchgeimpft“ und zwei mal getestet sind. Dafür mussten wir 3 Tage vor Reiseantritt in die Helios Klinik nach Lengerich, da diese Partner von AIDA sind und wir somit den Test nicht selbst zahlen mussten. 48 Stunden vor Einreise in Spanien musste außerdem ein Antigen-Test vorliegen. So konnte es dann am Freitag Morgen los gehen.

Ihr erster Flug

Während ich schon ein paar Flugmeilen gesammelt hatte, war es für Nicole der erste Flug, was man Abends und auch Morgens sichtlich merkte – Sie war nervös. Aber erst einmal hieß es am Flughafen ankommen – Wir hatten erst Tage lang überlegt, ob wir jemanden fragen ob er/ sie uns nach Hannover bringt, haben dann aber zur Sicherheit doch den Zug genommen (ja mutig , ich weiß). Leider hatte Nicky bei der Planung verpasst, für die Hinfahrt Sitzplätze zu reservieren, so dass wir dann von Bielefeld nach Hannover im Gang vor den Abteilen verbracht hatten. Die letzten Kilometer bis zum Flughafen gingen dann Gott sei dank auch mit Sitzplatz.

Am Flughafen angekommen, mussten wir uns erst einmal ein wenig orientieren – Mein letzter Flug ist Jahre her und Nicky hatte keinen Plan, wie es abläuft. Hannover ist aber ein Flughafen, an dem man sich recht schnell zurecht findet und wir sind ja auch nicht auf den Kopf gefallen. Kurze Zeit später hatten wir den Check-In Schalter gefunden und mussten dort dann erst einmal mehr als 40 Minuten warten, bis dieser öffnete. Ich verstehe bis heute nicht, wieso man 3 Stunden eher da sein soll, wenn man doch erst 1,5 Stunden vorher einchecken kann.

Irgendwann im Flieger angekommen und Platz genommen, war ich wesentlich nervöser als Nicky. Gott sei Dank ging der Flug mit seinen knapp 2 Stunden nach Barcelona aber recht schnell. Trotzdem habe ich wieder mal gemerkt: Fliegen ist für mich echt nur ein notwendiges Übel.

Nicht viel von Barcelona

FCB Shop am Flughafen Barcelona – Schade dass wir nicht so viel Zeit hatten 😀

Nachdem wir schließlich in Barcelona gelandet sind, ging auch alles recht zügig – Die Koffer hatten wir innerhalb von ein paar Minuten (das können die Spanier echt schneller, als die deutschen) und wir machten uns auf den Weg, um den Shuttle-Service zu suchen, der uns vom Flughafen zur AIDAperla bringen sollte. Nach einmal kurz Verlaufen, fanden wir letztendlich die Truppe, die auch schon auf uns wartete. Dann ging es im Bus ein wenig durch Barcelona. Leider konnten wir nur ein paar schnelle Fotos aus dem Bus machen und hatten eigentlich nicht viel von Barcelona.

Die AIDAperla

Nach der AIDAsol, die wir ja schon kennen lernen durften, ist die AIDAperla die nächst größere Klasse (Hyperion-Klasse) – Taufpatin war am 30.06.2017 Lena Gercke.

An Bord der Perla angekommen, wird man von der Größe erst einmal ein wenig erschlagen. Obwohl wir bei der Sol schon staunten, macht die Perla schon einen sehr brachialen Eindruck. Diesmal konnten wir recht schnell an Bord, da ja ALLE geimpft und getestet waren, konnte AIDA auch auf die „Bord-Quarantäne“ verzichten. Nachdem wir uns auf unserer Kabine 10120 einen ersten Eindruck verschaffen und unsere Koffer auspacken konnten, mussten wir uns auch für die obligatorische See-Not-Rettungs-Übung fertig machen.

Diese war gefühlt noch schneller vorbei als auf der AIDAsol. Jetzt hatten wir auch den nötigen Hunger und konnten uns im Bella Donna Restaurant für den restlichen Tag stärken. In der Zwischenzeitz hatte die AIDAperla in Barcelona abgelegt und war auf dem Weg nach Mallorca.

Der Service und das Essen im Bella Donna Restaurant war so unfassbar gut, dass wir dort so gut wie jeden Tag essen waren – Dazu mehr später im Artikel. Satt und rundum zufrieden ging es dann noch auf eine kleine Runde über die AIDAperla um sich für die nächsten Tage schon mal einen kleinen Überblick verschaffen zu können.

Mallorca – Wir erkunden das Schiff

Für Mallorca hatten wir keinen Landgang oder Ausflug geplant, denn all das was man auf Mallorca fernab des „Ballermann-Tourismus“ entdecken kann, erkundet man besser mal auf einem individuellen Mallorca Trip. Somit haben wir die Zeit genutzt uns tagsüber die AIDAperla zu erkunden.

Los ging es mit einem reichhaltigen Frühstück, wie es sich an Bord der AIDA gehört:

Das Rührei wir hier übrigens aus Volleiern – NICHT aus Tetrapaks – zubereitet.

Schnell ist uns aufgefallen, dass die AIDAperla einiges größer ist als die AIDAsol. Die Angebote an Bord sind reichhaltiger, neben Pools, Bars und Restaurants. Nach einem Kaffee und einem leckeren Stück Kuchen ging es weiter ins Plaza, wo immer ein nettes Programm gezeigt wird.

Wieder zurück in der Kabine, erwartete uns neben dem aufgeräumten Bett auch auch eine kleine Überraschungsnachricht. Unser Room Steward Frederik hat uns einen netten Gruß da gelassen.

Zum Abendessen ging es in eines der vielen Restaurants an Bord. Anschließend haben wir den Tag dann mit einem kühlen Getränk bei der bordeigenen Show „Aida Prime Time“ ausklingen lassen.

Auf hoher See

Seetag – Am heutigen Tag haben wir kein Land gesehen, sondern nichts als blaues Wasser und einen blauen Himmel. Den Tag haben wir natürlich zum entspannen und zum weiteren Erkunden der Perla genutzt. Neben einem recht windigen, aber schönen Sonnenbad haben wir noch einen Kaffee getrunken und die bordeigene Currywurst Bude getestet.

Zurück auf der Kabine um uns langsam auf den Abend und das Abendessen vorzubereiten, wurden wir wieder einmal überrascht von unserem Room Steward – Die Menschen an Board sind wirklich großartig.

Danke Frederik ❤

Das Abendessen im Bella Donna war wieder einmal der Wahnsinn – Ich muss zugeben ich habe dieses mal nachbestellt. Danach haben wir den Abend natürlich wieder im Theatrium ausklingen lassen, wo man uns mit einer Akrobaten Show unterhalten hat. Anschließend ging es noch auf einen Schlummertrunk und Livemusik in den Beachclub. Ein entspannter aber echt schöner Tag – Dass einem den Tag über nicht langweilig wird, dafür sorgt AIDA auf jeden Fall.

Malaga gibt alles

Malaga begrüßte uns mit einem traumhaften Sonnenaufgang

Es wurde einer der schönsten Tage auf der Kreuzfahrt, wenn nicht sogar DER schönste Tag. Das wussten wir aber am frühen Morgen zwar noch nicht, die Begrüßung ließ darauf aber bereits schließen. Eine Timelapse Aufnahme vom Sonnenaufgang findet ihr auch in unserem Hauptvideo. Wir hatten einen Ausflug geplant und das Wetter machte definitiv Lust auf mehr. Also ging es auf nach Marbella.

Zurück und ein wenig K.O. vom Ausflug aber überwältigt vom schönen Wetter und der Schönheit Marbellas, haben wir uns direkt an Deck der AIDA Perla begeben, um das Ablegen nicht zu verpassen- Gute Entscheidung: Mit jeder verstreichenden Minute, bot Malaga uns ein Farbenspiel am Himmel, was ich so in meinem Leben noch nicht erlebt habe.

Davon schon völlig überwältig, starteten die Möwen, kurz nach dem sich die AIDA Perla in Bewegung setzte, eine Choreographie, die passend zur Ablegemusik eine Atmosphäre erzeugte, welche meiner Frau und mir die Tränen in die Augen trieb. Es war einfach wunderschön:

Regen in Cadiz

Der Blick aus dem Fenster am darauf folgenden Tag war nicht mit dem vorherigen vergleichbar, aber wir waren uns auch sicher, Malaga und Marbella waren kaum zu toppen. Eigentlich hatten wir für Cadiz eine Pedelec-Tour geplant, die aber wegen des schlechten Wetters leider abgesagt wurde. Als Alternative hatten wir eine kleine „guided Tour“ in die kleine Stadt Vejer de la Frontera gebucht.

Das Highlight des Tages war jedoch ein anderes – Das Verabschieden von Schwesterschiffen, in diesem Fall der AIDA Stella, hat immer einen ganz eigenen Charme und das muss man einfach mal erlebt haben. In unserem Hauptvideo findet ihr auch die Verabschiedung – Einfach mal in den Timestamps schauen.

Bye bye Stella und eine gute Reise!

Das Abendessen fand natürlich in unserem „Stammrestaurant“, dem Bella Donna Restaurant, statt. Dieses mal wurden wir hier auf ganz besondere, exklusive Art und Weise von unserem Kellner willkommen geheißen. Das Essen war wieder mal großartig – Auch hier konnte ich nicht anders als einen „Nachschlag“ zu bestellen.

Wieder auf See

Seetage sind super um einfach mal die Seele baumeln zu lassen, ruhige Stunden an Board zu verbringen und die Angebote der AIDA zu nutzen. Die erste Hälfte des Tages haben wir in aller Seelenruhe auf der Kabine bzw. auf unserem Balkon verbracht. Mit einer Decke, einem Buch und einem Becher Kaffee kann halt auch nichts schief gehen, oder? Vor dem Abendessen gab es noch einen kleinen Snack und danach ging der Tag im Wellnessbereich für uns zu ende ( In unserem Video gibt es mehr zum Wellness).

Die Kanaren – Fuerteventura

Diesen Tag würde ich gerne als zweitschönsten der Kreuzfahrt benennen, sofern man überhaupt Abstufungen machen kann. Auf Fuerte Ventura angekommen, lächelte uns die Sonne und die schöne AIDA Perla beim Landgang ins Gesicht. Am Strand „Playa Chica“ von Puerto del Rosario konnte ich das erste mal ein wenig schwimmen gehen. Es war unfassbar erfrischend, nach einem kurzen Abstecher beim Esqueleto de un rorcual tropical und dem Erkunden der Umgebung, in den Atlantischen Ozean zu springen. Wer von Bord geht und sich ein wenig umschaut wird auf jeden Fall mit einigen schönen und interessanten Ecken belohnt. In einem anderen Beitrag, stelle ich Euch die 5 schönsten und interessantesten Spots in unmittelbarer Nähe des Hafens vor.

Wieder zurück auf der Kabine zeigten sich die Folgen des durchgehend sonnigen Tages. Nachdem ich meine Arme und Gesicht ein wenig eingecremt hatte und noch einen 3 Master dabei beobachtete, wie er den Hafen verließ, machten wir noch einen kurzen Abendspaziergang an Deck und ließen den Abend wir üblich im Theatrium ausklingen.

Jameos del Agua – Blaue Lagune auf Lanzarote

Es sieht auf jeden Fall aus wie eine kleine blaue Lagune – Gemeint ist ein kleiner angelegt Pool, der heute nicht mehr zum baden genutzt wird, früher aber tatsächlich mal dazu angelegt wurde.

Diesen konnten wir bei unserem Ausflug zum Jameos del Agua finden, einer 1966 erbauten Kulturstätte. Es handelt sich dabei um einen Vulkantunnel und Höhlen mit unterirdischer Konzerthalle, Restaurant und einem Salzsee.

Vorher besuchten wir aber einen regionalen kleinen Laden, in dem wir jede Menge Handmade-Produkte, Schmuck und Kleidung kaufen konnten. Hier wurden natürlich das ein- oder andere Andenken mitgenommen. Bitte denkt an die Städte, die ihr besucht und das diese vom Tourismus leben. Lasst also ein paar Euro dort.

Arrecife erkunden

Nachdem wir wieder recht früh zurück an der AIDA Perla waren und das Wetter deutlich schöner wurde, hatten wir uns entschieden Lanzarotes Hauptstadt Arrecife noch ein wenig zu erkunden. Vorbei am Yachthafen Marina Lanzarote ging es in diesen teilweise malerischen Ort, dessen Atlantik-Promenade zum verweilen einlud.

Während man abends über die Perla schlenderte und sich zum Essen begab, realisierte man langsam dass der Urlaub bald vorbei ist – Noch einen Tag vor Gran Canaria und dann sollte es zur Abreise nach Teneriffa gehen. Die Gedanken schnell verdrängt, genossen wir den Abend noch einmal.

Wellness vor Gran Canaria

Für den letzten Tag hatten wir uns noch einmal für etwas besonderes entschieden: Wir hatten für ein paar Stunden die Wellness-Suite mit privatem Frühstück, Sauna, Whirlpool und einer Flasche Sekt. Mit dem Ausblick in den Hafen von Gran Canaria haben wir einfach mal den ganzen Morgen Kopf und Seele Ruhe und Entspannung gegönnt.

Danach mussten wir aber noch ein wenig raus und haben einen kleinen Rundgang durch die Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria unternommen, während unsere AIDA Perla mit neuem Flüssigerdgas betankt wurde.

Zum Abendessen zurück haben wir uns von unserer Lieblings-Crew aus dem Bella Donna Restaurant verabschiedet und noch ein paar Runden im Indoor/ Outdoor Pool im Beachclub gedreht. Sollte ja niemand behaupten, wir wären nicht im Pool gewesen. Was jetzt einsetzte war wirklich Traurigkeit, denn zum einen freute man sich auf die Familie zuhause – Andererseits hatte man das Gefühl eine andere Familie zu verlassen.

Jeder Abschied fällt schwer

Als Abschluss gab es noch ein Glas Sekt auf dem Balkon und das Versprechen, bald wieder zurück zu kehren – AUF AIDA-SEHEN!

Ähnliche Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Überprüfen Sie auch
Schließen
Schaltfläche "Zurück zum Anfang"
Cookie-Einstellungen